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Press Release

08. July 2019

Von Automotive Ethernet bis KI-gestützte Simulationsmodelle für das Autonome Fahren – Startups auf der MES Expo 2019

Digitalisierung, autonomes Fahren, Konnektivität des Fahrzeugs, Elektromobilität – die Zukunft der Mobilität stellt neue Anforderungen an die Elektronikzuliefererindustrie. So gewinnt beispielsweise die Vernetzung auf allen Ebenen an Bedeutung – sei es im Rahmen eines intelligenten Transportsystems, das Verkehrsinfrastruktur, Fahrzeuge und ihre Nutzer mit einander verbindet, sei es die Vernetzung im Fahrzeug selbst. Komplexe Fahrerassistenzsysteme und die steigende Zahl an Infotainment-Anwendungen benötigen schnelle und robuste Lösungen für die Datenkommunikation. Hier setzt u.a. das Automotive Ethernet an, eine Kommunikationsstruktur, die die verschiedenen Komponenten im Fahrzeug miteinander vernetzt.

Die entsprechende Software dazu entwickelt beispielsweise das hessische Unternehmen HANECS GmbH, das sich auf Steuergeräte für Kraftfahrzeuge mit hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen spezialisiert hat und seine Innovationen im Startup Pavillon auf der MES Expo in Berlin präsentiert. Die MES Expo ist eine neue verkehrssystemübergreifende Fachmesse für die Elektronikzuliefererindustrie der Mobilitätbranche. Sie findet vom 5. bis 7. November auf dem Berliner Messegelände statt und bietet mit dem Startup Pavillon jungen innovativen Unternehmen eine Plattform, sich zu präsentieren und Kontakte in die Branche zu knüpfen.

Max Neusser, Geschäftsführer HANECS GmbH: „Unser Unternehmen ist spezialisiert auf eingebettete Systeme mit hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Zu unseren Kunden zählen bis jetzt vor allem Automobilzulieferer. Wir freuen uns darauf, unsere innovativen und effizienten Lösungen auf der MES Expo neuen Kunden aus unterschiedlichen Branchen vorstellen zu dürfen.“

Neben dem schwedischen Unternehmen Ekkon Solutions und EV Export aus Tschechien ist im Startup Pavillon auch das Berliner Startup Automotive Artificial Intelligence (AAI) GmbH vertreten. Sie haben eine auf KI basierende Simulationsumgebung entwickelt, in der sich Software für autonomes Fahren testen lässt. Ziel dabei ist es, unter realistischen Bedingungen sämtliche mögliche Verkehrssituationen zu simulieren, die Software entsprechend darauf abzustimmen und gleichzeitig Entwicklungszeiten zu verkürzen.

Isabel Metz, Head of Business Development, AAI: „Wir freuen uns auf den Austausch mit Spezialisten für hochautomatisiertes Fahren und die Mobilität der Zukunft auf der MES Expo. Bei AAI legen wir viel Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, um maßgeschneiderte Produkte und Services basierend auf unseren Schlüsseltechnologien anbieten zu können. Unser Team wird auf der MES Expo Einblicke in die Leistungsfähigkeit unserer Umgebungssimulation und insbesondere unseres intelligenten Verkehrsmoduls geben.“

Das Startup Yorks hingegen greift das Thema Mikromobilität auf: Sie präsentieren auf der MES Expo einen komplett in Deutschland produzierten e-Scooter. Das Startup aus Sindelfingen wurde im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert und hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe von Mikromobilitätslösungen aktuellen Herausforderungen in den Städten wie Luftverschmutzung und steigendem Verkehrsaufkommen zu begegnen.

Mehr Informationen stehen online unter www.mobility-electronics.de bereit.